Wie hoch ist das Einbruchsrisiko in Ihrer Region?
Postleitzahl eingeben – wir werten die aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts für Ihren Stadt- oder Landkreis aus: Fallzahlen, Trend, Vergleich mit Bundesland und Bund und die Lage in Ihrer Umgebung.
Beispiele: · · ·
- Alle 400 Stadt- & Landkreise
- Anonym – keine Kontaktdaten
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Deutschland 2025
Quelle: BKA, Polizeiliche Kriminalstatistik 2025
Deutschland auf einen Blick
Die Polizeiliche Kriminalstatistik erfasst jeden angezeigten Wohnungseinbruch – auch gescheiterte Versuche. Das sind die Eckwerte des Berichtsjahres 2025.
Die gute Nachricht: 44,9 % aller Einbrüche blieben 2025 im Versuch stecken – laut polizeilicher Kriminalprävention vor allem, weil gesicherte Fenster und Türen oder eine Alarmanlage die Täter aufgehalten haben.
Vom Risiko zur Lösung: Was wirklich schützt
Die Statistik zeigt die Lage – der Ratgeber zeigt, was dagegen hilft. Aus Polizeistudien, Täterbefragungen und Versichererdaten übersetzt in konkrete Maßnahmen. Viele davon kosten keinen Cent.
Für Zuhause
- Abschließen – auch wenn Sie nur kurz weg sind 9,2 % der Fenstereinbrüche in Köln erfolgten über gekippte oder offene Fenster
- Mechanik zuerst: stabile Fenster und Türen 41,1 % der gescheiterten Einbrüche scheiterten an der gesicherten Wohnungstür
- Machen Sie die Zeit zu Ihrem Verbündeten 2–5 Min. Widerstand – dann brechen die meisten Täter ab und ziehen weiter
- Sichern Sie zuerst die Rückseite 77 % der Einstiege beim Einfamilienhaus erfolgen über Fenster und Fenstertüren
- Rechnen Sie mit Besuch am Nachmittag – nicht um Mitternacht 57,9 % der Einbrüche geschehen tagsüber zwischen 10 und 18 Uhr
- Aktivieren Sie Ihre Nachbarschaft 129 Einbrüche wurden in Köln in einem Jahr durch aufmerksame Nachbarn und Zeugen verhindert
- Technik richtig einsetzen: melden statt nur abschrecken 14,1 % der Wohnungseinbrüche wurden 2025 aufgeklärt – Beweismaterial ist knapp
- Nach einem Einbruch: schnell nachrüsten 1 von 3 Tatorten ist ein Wiederholungstatort – Täter kommen zurück
Für Betriebe
- Kennen Sie Ihr Risikofenster: nachts und am Wochenende 115.800 schwere Diebstähle in Unternehmen meldet die Polizei pro Jahr
- Auch im Betrieb: Mechanik an die erste Stelle RC 2 ist die polizeiliche Mindestempfehlung für Türen, Fenster und Tore im Gewerbe
- Sprechen Sie früh mit Ihrem Versicherer SG 1–6 Sicherungsklassen der Versicherer legen fest, was Ihr Betrieb erfüllen muss
- Grundstück, Zaun und Licht: die äußere Linie 15 Sek. genügen für ein ungesichertes Standardfenster – Licht allein stoppt das nicht
- Baustellen und Freigelände besonders schützen 80 % der Baustellenverantwortlichen erleben mindestens einen Diebstahl pro Jahr
- Denken Sie an den Tag danach 12 Monate Haftzeit deckt eine Betriebsunterbrechungsversicherung üblicherweise ab
Sofort-Checkliste für Zuhause – kostet nichts, wirkt heute
- Fenster ganz schließen, Haustür zweifach abschließen – auch bei kurzer Abwesenheit
- Schlüssel niemals draußen verstecken – Täter kennen jedes Versteck
- Leitern, Mülltonnen und Gartenmöbel wegschließen – sie sind Aufstiegshilfen
- Licht und Rollläden per Zeitschaltuhr bewegen, gerade in der Dämmerung
- Nachbarn einweihen: Briefkasten leeren, auf Fremde achten
- Verdächtige Beobachtungen sofort der 110 melden
Feierabend-Checkliste für Betriebe
- Alle Türen, Fenster, Tore und Lichtschächte kontrolliert?
- Türen zweifach abgeschlossen, nicht nur zugezogen?
- Alarmanlage scharf geschaltet?
- Bargeld im Wertschutzschrank oder außer Haus?
- Schlüssel mitgenommen – keiner im Schreibtisch?
- Leitern, Werkzeug und Aufstiegshilfen weggeschlossen?
Alle Zahlen mit Beleg: Quellenverzeichnis im Ratgeber
Die 10 am stärksten belasteten Kreise
Gemessen an der Häufigkeitszahl – Wohnungseinbrüche je 100.000 Einwohner. So werden große Städte und kleine Landkreise fair vergleichbar.
| Platz | Kreis | Bundesland | Fälle 2025 | je 100.000 Ew. | Trend |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Stadt Mülheim an der Ruhr | Nordrhein-Westfalen | 573 | 331 | +2 % |
| 2 | Stadt Essen | Nordrhein-Westfalen | 1.736 | 302 | +10 % |
| 3 | Berlin | Berlin | 10.618 | 288 | +24 % |
| 4 | Stadt Düsseldorf | Nordrhein-Westfalen | 1.541 | 249 | +8 % |
| 5 | Stadt Bochum | Nordrhein-Westfalen | 860 | 240 | -1 % |
| 6 | Stadt Dortmund | Nordrhein-Westfalen | 1.445 | 240 | +10 % |
| 7 | Stadt Bremerhaven | Bremen | 275 | 232 | -23 % |
| 8 | Stadt Köln | Nordrhein-Westfalen | 2.368 | 231 | -22 % |
| 9 | Stadt Herne | Nordrhein-Westfalen | 360 | 231 | -8 % |
| 10 | Stadt Gelsenkirchen | Nordrhein-Westfalen | 609 | 227 | -9 % |
Quelle: BKA, PKS 2025, Kreistabelle – Wohnungseinbruchdiebstahl inkl. Versuche. Trend gegenüber 2024.
So funktioniert der Einbruchsatlas
Keine Schätzungen, keine Hochrechnungen: Jede Zahl auf dieser Seite stammt direkt aus der amtlichen Statistik – nach dieser Methode ausgewertet.
1. Datenquelle
Bundeskriminalamt, Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS), Kreistabelle „Fälle/Häufigkeitszahl“, Straftatenschlüssel 435*00 „Wohnungseinbruchdiebstahl“ – inklusive Versuche. Die PKS erscheint einmal jährlich im Frühjahr; wir aktualisieren den Atlas mit jeder neuen Ausgabe.
Datenstand: PKS 2025 (Berichtszeitraum 1.1.–31.12.2025), BKA-Tabelle V1.1 vom 01.04.2026; Vorjahresvergleich mit PKS 2024. Seite aktualisiert am 31.08.2026.
2. Von der PLZ zum Kreis
Die Polizei veröffentlicht Einbruchszahlen auf Ebene der 400 Stadt- und Landkreise, nicht je Postleitzahl oder Straße. Ihre PLZ wird deshalb dem zuständigen Kreis zugeordnet (Datenbasis: GeoNames, Zuordnung über den amtlichen Kreisschlüssel). Liegt eine PLZ in mehreren Kreisen, zählt der Kreis mit dem größten Anteil.
3. Risikostufe
Wir setzen die Häufigkeitszahl Ihres Kreises ins Verhältnis zum Bundesdurchschnitt (99 Fälle je 100.000 Einwohner):
- Niedrig unter 50 % des Bundesschnitts
- Moderat 50 – 85 %
- Mittel 85 – 115 %
- Erhöht 115 – 175 %
- Hoch über 175 %
4. Was die Zahlen nicht sagen
- Die PKS zählt angezeigte Fälle nach Tatort und Erfassungsjahr; nicht angezeigte Taten fehlen (Dunkelfeld).
- Innerhalb eines Kreises kann die Lage von Ort zu Ort stark schwanken.
- Die Kreiswerte ergeben in Summe 82.911 Fälle; die Bundestabelle des BKA nennt wenige Fälle mehr, die keinem Kreis zugeordnet sind.
- Kleine Fallzahlen (etwa unter 30) führen zu großen prozentualen Schwankungen – der Trend ist dann mit Vorsicht zu lesen.
Gut zu wissen
Woher stammen die Zahlen im Einbruchsatlas?
Ausschließlich aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamts, die jedes Frühjahr für das Vorjahr erscheint. Wir verwenden die amtliche Kreistabelle für den Straftatenschlüssel „Wohnungseinbruchdiebstahl“ (inklusive Versuche) und rechnen nichts hoch. Aktueller Stand: PKS 2025.
Warum sehe ich Zahlen für meinen Landkreis und nicht für meine Straße?
Die Polizei veröffentlicht Fallzahlen nur auf Ebene der Stadt- und Landkreise. Feinere öffentliche Statistiken gibt es nicht – Anbieter, die Zahlen „für Ihre Straße“ versprechen, schätzen. Wir zeigen Ihnen lieber ehrlich die amtlichen Kreiswerte und die Nachbarkreise zum Vergleich.
Was bedeutet „Häufigkeitszahl“?
Die Zahl der erfassten Fälle je 100.000 Einwohner. Sie macht dicht besiedelte Städte und ländliche Kreise vergleichbar – 200 Einbrüche bedeuten in einer Großstadt etwas anderes als in einem kleinen Landkreis.
Werden meine Daten gespeichert?
Nein. Die Auswertung läuft vollständig in Ihrem Browser; Ihre Postleitzahl wird nicht an uns übertragen. Die Umgebungskarte wird erst nach Ihrem Klick von OpenStreetMap geladen.
Mein Risiko ist „niedrig“ – brauche ich trotzdem Einbruchschutz?
Auch in den sichersten Kreisen Deutschlands werden jedes Jahr Dutzende Einbrüche gezählt. Täter suchen gezielt Gelegenheiten – gekippte Fenster, dunkle Zugänge, ungesicherte Terrassentüren. Ein Blick auf Ihre Schwachstellen lohnt sich überall; bundesweit scheitert fast jeder zweite Einbruch an guter Sicherung.
Hinweis: Der Einbruchsatlas ist ein kostenloses Informationsangebot der SicherBewacht Sicherheitstechnik, Eppingen – Werbung eines regionalen Fachbetriebs, kein behördliches Angebot. Alle Kriminalitätszahlen stammen aus der Polizeilichen Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts (PKS 2025 und 2024, Kreistabelle T01, Schlüssel 435*00). PLZ-Zuordnung und Koordinaten: GeoNames (CC BY 4.0). Kartendaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL). Die Risikostufe ist eine vereinfachte Einordnung im Verhältnis zum Bundesdurchschnitt und ersetzt keine individuelle Sicherheitsberatung.
Wie sicher ist Ihr Objekt wirklich?
Statistik zeigt die Lage im Kreis – die Schwachstellen Ihres Hauses oder Betriebs sehen wir nur vor Ort. Bei der kostenlosen Besichtigung bekommen Sie eine ehrliche Einschätzung und ein Festpreis-Angebot.
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